48 Stunden Solo

Wo befindest du dich im Rad des Lebens? Wofür stehst du und was ist deine Aufgabe? Ist die Zeit gekommen, deinen Platz mit Herz und Verantwortung einzunehmen?

Ein Übergangsritual für Menschen, die ihren einzigartigen Platz im Leben einnehmen möchten.

In diesem Übergangsritual lassen wir genau wie bei einer Visionssuche die vertraute Welt hinter uns und machen uns alleine auf den Weg in die äußere und innere Wildnis. In indigenen Kulturen ist diese Solozeit in der Natur selbstverständlich, ja sogar notwendig, damit persönliches aber auch gemeinschaftliches Wachstum möglich ist. Wenn wir uns bei wichtigen Übergängen und Veränderungen im Leben mit unseren Fragen an die Natur wenden, gibt sie nicht nur Halt sondern ist uns auch ein Spiegel, der Klarheit bietet.

Dieses Übergangsritual ist zwar etwas kürzer als eine Visionssuche, kann aber genauso kraftvoll sein. Es findet in der Tradition der School of Lost Borders statt, wo wir umfassend ausgebildet sind.

Loslassen: 3 Tage vorbereiten

In den ersten drei Tagen dieser Zeremonie bereiten wir uns auf die Solozeit vor. Dabei “arbeiten” wir sowohl mit Medizinwanderungen, Council, und den 4 Schilden der menschlichen Natur, als auch mit der Metapher des Töpferns.  Wir lernen, wie wir Fragen an die Natur stellen können, und in ihren Spiegel zu schauen, um Klarheit über unsere Absicht für dieses Ritual zu gewinnen. Mit unseren Händen kreieren wir Gefäße aus Ton, mit dem Herzen schaffen wir einen kraftvollen sicheren Raum für die Zeremonie.

Schwellenzeit: 2 Tage alleine fasten

Zwei Tage und Nächte lang verbringst du alleine fastend draußen. In dieser zeremoniellen Zeit wird die natürliche Gemeinschaft dir Gesellschaft leisten und dir spiegeln was schon in dir, im Alltag aber oft unsichtbar ist: Dein Platz, deine Aufgabe, deine Gabe. Gleichzeitig bestätigst du mit deiner Solozeit dein Platz im Leben. Die Schwellenzeit ist eine heilige Zeit, in der alles möglich ist, in der du die Sprache der Natur sprichst und verstehst, und in der du die Verbindung mit deiner eigener Natur únd mit dem Großen Ganzen spürst.

Integration: 2 Tage teilen und spiegeln

Nachdem du zwei Tage und Nächte alleine draußen verbracht hast, kehrst du mit deiner neuen Geschichte in die menschliche Gemeinschaft zurück. In unserem Kreis schaffen wir Raum und Zeit, wo du deine Geschichte erzählen kannst und wir sie mit dem Herzen hören und spiegeln. Dabei unterstützen wir dich, deine Geschichte zu deuten und besser zu verstehen. Während diesen zwei Tagen brennen wir außerdem unsere Tongefäße im Feuer, und lassen uns von der transformativen Kraft des Feuers inspirieren. Gemeinsam bereiten wir uns darauf vor, zurück in den “Alltag” zu gehen, als Menschen, die mit Herz Verantwortung übernehmen, die wissen wo sie im Rad des Lebens stehen, und ihre Gaben in ihre Gemeinschaft einbringen.

Mehr Informationen zu diesen 3 Phasen findest du bei unserer Visionssuche.

 

Waking up I know there is no way back into my shed skin,
no way of pulling the cloak back over my shoulders,
no way of glueing my old feathers back into my newly exposed vulnerability.
There hasn’t been a day in my life I haven’t felt vulnerable.
It is time I learn to wear it with grace. 

Grace.
Something tells me
It has nothing to do
with searching and finding
But everything
with letting go and receiving.

 

Termin: 26. August – 1. September 2018

Dauer: 7 Tage (Sonntagabend 18 Uhr bis Samstagnachmittag 14 Uhr)

Kosten: 700€ inkl. Unterkunft und Verpflegung

Ort: Taunus – Nahe Wiesbaden / Bad Schwalbach

Maximale Teilnehmerzahl: 8 Personen

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Nach der Anmeldung schicken wir dir eine Anmeldebestätigung mit der Anreisebeschreibung, sowie eine Packliste. Allgemeine  Info’s, die für alle unsere Angebote gelten, findest du jetzt schon hier: Anreise, Kursablauf, Unterkunft, Essen,…

 

 

 


„The land knows you, even when you are lost.“
Robin Wall Kimmerer